Biographie

Olivier Dupuis

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 Name:  Olivier Dupuis   
 Alter:  26 Jahre (23.06.1984)
 Grösse:  174cm
 Gewicht:  70-78kg 
 Beruf:  Geschäftsführer eines Hallenbau Unternehmens (www.dupuis-holzbau.com)

Mein Weg zum Race Across America

Meine Weg zum Race Across America beginnt eigentlich mit der Diagnose Knochenkrebs welche man im Alter von 19 Jahren bei mir gestellt hat.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mit Radsport nicht viel am Hut. In jungen Jahren machte ich Orientierungslauf und später spielte ich dann Fußball bis zu diesem Zeitpunkt.

Diagnose Knochenkrebs

Als dann mit 19 Jahren die Diagnose Knochenkrebs am linken Schienbein diagnostizierte wurde, änderte sich mein leben doch gewaltig.Die Ärzte erklären mir, das Laufen oder Fußballspielen in Zukunft nicht mehr möglich sein werde.



Um mich etwas zu bewegen, begann ich dann mit dem Rollstuhl kleinere runden zu fahren.Aus den zu Beginn noch kleinen Runden, wurden dann schon schnell immer größere Runden, bis ich schon bald 60 km am Stück mit dem Rollstuhl fuhr, was bereits 6-8 Stunden bedeuteten.Da wurde mir dann schlagartig die Ernsthaftigkeit meiner Erkrankung bewusst.Nach den ersten Operationen war ich dann für einige Monate auf Rollstuhl angewiesen.

 Nach der Operation

Da ich nach einigen Monaten dann wieder beginnen durfte, mein Bein leicht zu belasten und mit Hilfe von Krücken zu gehen, begann ich auch mit leichtem Widerstand auf unserem alten Hometrainer Rad zu fahren.

Da ich immer noch auf Krücken angewiesen war, fuhr ich weiterhin draußen noch mit dem Rollstuhl. Da der normale Rollstuhl für die immer längeren Fahrten nicht so geeignet war, erweiterten wir diesen dann durch ein Handbike. Mit dem Handbike waren dann auch längere und weitere Ausfahrten möglich, sodass mein Ziel schon bald hieß, 200km mit dem Handbike zu fahren.Dieses Vorhaben habe ich dann auch in Radbegleitung meines Bruders der damals erst 12 Jahre war in Angriff genommen und nach rund 12 Stunden bewältigt. Nachdem ich diese Distanz gut überstanden hatte, war für mich der Reiz an Ultradistanzen entfacht. So wie mein Bein es mir erlaubte, begann ich dann auch immer mehr Rad zu fahren.  

Auch beim Radfahren merkte ich schnell die Verbesserungen, sodass ich auch schnell die ersten Radrennen bestritt.Da die Radrennen aber eher kurz und sehr gefährlich waren, hielt ich schon bald Ausschau nach anderen Herausforderungen.Im Internet fand ich dann ein nonstop Rennen in der Schweiz über 730 km welches gleichzeitig die Qualifikation fürs legendäre Race Across America war.

Rückschläge

Da ich zu dieser Zeit immer wieder mit Rückschlägen mit der Heilung meines Beins zu tun hatte, nahm ich mir vor, dieses Rennen zu bestreiten sobald ich körperlich dazu in der Lage wäre. Aufgrund mehrerer Operationen war ich dann immer wieder auf den Rollstuhl als Sportgerät angewiesen und fuhr dann sogar einige Handbikerennen, unter anderem nahm ich 2009 am Schweizer Gigathlon in einer Staffel teil, wo ich dann die die Inlinestrecken mit dem Handbike fuhr.  

Kapitel Knochenkrebs abgeschlossen!

Knapp ein Jahr nach der Gigathlonteilnahme im Handbike war ich dann wieder soweit gesund, dass ich endlich beim Schweizer Radmarathon über 730 km teilnehmen konnte. Mit diesem Rennen welches ich dann nach knapp 28 Stunden erfolgreich beendete, habe ich einerseits die Qualifikation fürs Race Across America geschafft, und anderseits das Kapitel Knochenkrebs in meinem Leben abgeschlossen!